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Clemens J. Setz: Indigo (Buch/Roman)

Clemens J. Setz: INDIGO - Roman (Buch)

Clemens J. Setz: INDIGO - Roman (Buch)

Im Norden der Steiermark liegt die Helianau, eine Internatsschule für Kinder, die an einer rätselhaften Störung leiden, dem Indigo-Syndrom. Jeden, der ihnen zu nahe kommt, befallen Übelkeit, Schwindel und heftige Kopfschmerzen. …

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„Indigo“ – Clemens J. Setz (Bücher)

Ein (pop-)kulturelles Erzählfeuerwerk, das seit dem vergangen Bücherherbst von keiner ernstzunehmenden Bücher-Bestsellerliste wegzudenken ist.

Zum Status eines echten Enfant terrible der deutschsprachigen Literaturszene hapert es Clemens J. Setz vielleicht wirklich nur noch an einem ausgewachsener Literaturstreit, wie ihn sich der FAZ-Kritiker Jan Wiehle so sehnlich zu wünschen scheint. Dass sein Werk bei aller, soll man sagen handwerklicher, Anerkennung seitens der Literaturkritik diese in zwei Lager spaltet, könnte man das wohl als Tendenz verstehen. Muss man aber nicht.

Kleiner Versuch einer Inhaltsangabe: Indigo-Kinder haben eine bedauernswert pathologische Wirkung auf Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung – Übelkeit, Schwindelgefühl und starke Kopfschmerzen sind dabei nur Anfangssymptome. Wer der Nähe der Kinder länger ausgesetzt ist welkt ernsthafteren Krankheiten entgegen.

Schon der Klappentext kokettiert mit der Unbeschreibbarkeit der Handlung, die sich in den Haupterzählsträngen auf zwei Zeitebenen vollzieht, welche einander aber nicht unberührt lassen. In der Gegenwartsebene (beginnend Ende der 1990er Jahre) stellt die Hauptfigur Clemens J. Setz (die Namensgleichheit mit dem Autor ist nur eines der vielen Verwirrspielchen des Romans) Nachforschungen zu den Indigo-Kindern an, die er teilweise selbst in seiner Zeit als Mathematiktutor am Helianau-Institut unterrichtet hat. Eines dieser Kinder ist Robert Tätzel, der Protagonist der Zukunftsebene, der im Jahr 2021 seinen Alltag als indigofreier Erwachsener nur mit Mühe (und Medikamenten) bestreiten kann.

Freunde des lösungsorientierten linearen Erzählens sollten an dieser Stelle bereits innehalten und eventuell auch schon das Weite suchen, denn auf der Suche nach Antworten laufen die Protagonisten durch schier endlose und wortschöne Nebengassen, die sie zwar oft in die Nähe der Nähe der Lösung bringen, jeden Zieleinlauf jedoch als Illusion enthüllen. Kurz vor der entscheidenden Antwort bricht die jeweils erzählende Figur ab und gibt in dieser Abwesenheit einer greifbaren Lösung wiederum die Chance auf Erkenntnisse (nicht nur) auf Metaebene. Die Faszination von „Indigo“ liegt dabei unter anderem auch in der mit großem Aufwand betriebenen Verquickung von Realität und Fiktion: Unterfüttert mit Fakten und scheinbar echten Dokumenten zur Krankheit wird deren Verifizierung schnell zum Suchmaschinenmarathon. Dazu lauern auf fast jeder Seite Popkultur-Verweise, die manchmal auch arg dominant werden können.

Über allem aber liegt Setz’ Sprache, die nicht weniger als betören kann. Klar und klug betrachtete Alltäglichkeiten stehen neben poetisch-kitschfreien Sprachperlen, deren Schönheit ein kleines bisschen glücklicher macht. Kombiniert mit dem Ideenreichtum der Erzählung erwächst ein Roman, den zu lesen man jedem ans Herz legen muss und daher auch einen unserer persönlichen Buch-Bestseller dieses Jahres darstellt.

 

Nominiert für den »Deutschen Buchpreis« 2012
Platz 1 auf der »ORF«-Bestenliste Oktober 2012
Auf der »ORF«-Bestenliste November 2012
Auf der »SWR«-Bestenliste November 2012

 

Das Buchgeschenk: Informationen zum Buch

Gebundene Ausgabe: 479 Seiten
Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 3 (9. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 351842324X
ISBN-13: 978-3518423240

 

Pressestimmen: 

 

»Clemens J. Setz macht in Indigo aus einem schauerromantisch- esoterischen Plot eine große Erzählung über fingierte Wirklichkeit.«

Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

»Dass sein Text sogar den Körper der Leser erfasst, infiziert, angreift - das ist vermutlich das größte Kompliment, das man Setz machen kann.«

Eva Behrendt, die tageszeitung
 

»... Indigo ist irrwitzig, ambitioniert und selbstironisch.«

Helmut Böttinger, Süddeutsche Zeitung

 

»Indigo ist der rare Fall eines literarischen Werkes, das sich seine eigenen Gesetze schafft, von keiner Absicht außerhalb des eigenen Kosmos bestimmt. Und dabei ist der Roman in einer ungekünstelten Sprache geschrieben, dialog- und abwechslungsreich, amüsant und anekdotisch, aber auch brutal und abgründig.«

Volker Hage, Der Spiegel 41/2012

 

»Souverän jongliert Clemens Setz mit eingestreuten Fotos, handschriftlichen Einfügungen und wechselnden Typografien, mit Anspielungen aus der Literatur, aus Musik und Film, Kunst und Comic.«

Kristina Pfoser, ORF.at
 

»Clemens J. Setz ... ist vor allem eins: verblüffend originell.«

Ulrike Sárkany, ndr.de
 

»Clemens J. Setz macht in Indigo aus einem schauerromantisch- esoterischen Plot eine große Erzählung über fingierte Wirklichkeit.«

Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung
 

»Man kommt nicht heil davon weg. Es herrscht Suchtgefahr.«

Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Indigo - Roman
    Nominiert für den »Deutschen Buchpreis« 2012rnrnPlatz 1 auf der »ORF«-Bestenliste Oktober 2012rnAuf der »ORF«-Bestenliste November 2012rnAuf der »SWR«-Bestenliste November 2012
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